Kommunikation

Kommunikation kann als Training für Teams oder Einzelpersonen auf Anfrage stattfinden. Kommunikation lässt sich auch verbessern durch regelmäßige Supervisionen oder Coachings.
Gerade in konflikthaften Situationen ist es nicht einfach, zuzuhören und gehört zu werden, um ein Thema zu klären oder Lösungen zu finden.
Wie gelingt gute Kommunikation und wo fängt man an? Zum Beispiel mit Akivem Zuhören, wenn ein Thema an mich herangetragen wird und ich der Zuhörer bin. Wirklich zuhören, was der andere sagt und wie er es sagt, ist oft gesprächsentscheidend. Das klingt einfach, braucht aber vertiefte Auseinandersetzung und Kenntnis der Methode. Ob mir das Zuhören wirklich gelingt, merke ich daran, dass mein Gegenüber entspannter wird, offener wird, gesprächsbereiter, lösungsorientierter.
Wie spreche ich ein kritisches Thema selbst am besten an, wenn ich der (zuerst) Sprechende bin? Das gelingt am besten über „Ich-Botschaften“ statt „Du-Botschaften“ . Wenn ich meinem Kollegen sagen will, dass er seinen Teil der Arbeit nicht ausreichend leistet und deshalb das Projekt gefährdet ist, klingt es völlig anders, wenn ich das als Ich-Botschaft ausdrücke: „Ich brauche die Zusammenarbeit mit dir, um den Auftrag rechtzeitig zu erfüllen“. Als „Du-Botschaft“ würde der Satz dann lauten „Weil du deinen Teil der Arbeit nicht leistest, ist der Auftrag gefährdet“. So formuliert ist es ein heftiger Vorwurf und die Reaktion wird eher Abwehr und Verteidigung sein, statt Einsicht und Veränderungsbereitschaft.
Scheinbar einfache Techniken also, die jeder schon mal gehört hat. Theoretisch schnell zu verstehen, hilft es, sich über die praktische Umsetzung bewusst zu werden und sie einzuüben. Gerade weil wir Alltagssprache gewohnt sind – und diese in kritischen Situationen sofort anspringt, hilft das Einüben bewusster Kommunikationstechniken. Beispiel: „Deine Analyse müsste wirklich bald mal fertig werden“. Stattdessen klar formulieren: „Ich brauche deine Analyse spätestens bis morgen Mittag um 12:00 Uhr auf meinem Tisch.“
Für gelingende Kommunikation gibt es viele hilfreich unterstützende Tools. Auf der Basis einer humanistischen Grundhaltung arbeite ich unter anderem mit der personzentrierten Gesprächsführung nach Carl R. Rogers, mit der Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall B. Rosenberg, der familienzentrierten Kommunikation nach Thomas Gordon oder der themenzentrierten Interaktion nach Ruth Cohn, sowie mit den Ansätzen von Schulz von Thun (SvT) und insbesondere auch mit körperorientierten sowie mit systemischen, lösungsorientierten Ansätzen. Unter anderem nach Gunther Schmidt oder Peter De Jong, Insoo Kim Berg, Arist von Schlippe u. Weiterentwicklungen der genannten und sich insgesamt sehr ergänzenden Methoden.